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1995

Nachdem die Filterkammern abgedeckt waren ging es an den Bau des Teehaus. 

Damals hatte ich nur eine Vorstellung wie es einmal aussehen sollte. 

Die Schwierigkeiten die auf mich zukamen erahnte ich in keiner Weise. 

Es begann damit, dass ich die Stützen des Hauses nicht einfach auf das Podest über den Filtern stellen konnte. Denn im Podest sind über jeder Filterkammer Klappen, damit ich Zugang zum darunter liegenden Filter habe. 

Nun galt es zunächst eine Position zu finden, die Stabilität, aber auch ein Öffnen der Klappen ermöglichte. Die Konstruktion sollte darüber hinaus, so gut wie möglich freitragend sein. Aber eben stabil genug. Denn ich erwartete eine gehörige Dach- und Windlast. Insbesondere im Winter, wenn dicker Schnee das Dach einpackt.

Außerdem konnten die Pfosten nicht in direktem Kontakt auf dem Podest stehen, da durch ständige Feuchtigkeit das Podest sehr schnell faulen würde. 

Also baute ich zunächst ein Gerippe* aus Dachlatten das ich solange auf dem Podest variierte bis ich zu einem annehmbaren Ergebnis kam. 


*Siehe auch Bild 1


Dann wurden die Pfosten auf Gewindestangen gestellt, damit ich keine direkte Bodenberührung hatte und somit außerdem die Möglichkeit habe bei Bedarf das Ganze zu justieren. 


 

Eine zweite schwierige Situation war das geschwungene Dach. Hier hatte ich bestimmte Vorstellungen. 

Doch mit ein paar Kniffen war auch die Unterkonstruktion für das Dach geschaffen. Eingeschalt wurde Dieses nun mit billigen Nut- und Federbrettern, die genügend flexibel waren, die Wölbungen zu gestalten. 

Anschließend erfolgte die Eindeckung mit grünen Bitumenschindeln. Diese wurden geklebt und zusätzlich getackert. Eine abenteuerliche Arbeit für einen 2-Zentner-Mann !


 

1996 ist das Teehaus bereits integrierter Bestandteil des Gartens. 

Im Nachgang wurden die Stützen zusätzlich mit Stahldrähten über Kreuz verspannt. Die angeschraubten Ziergitter hatten nicht genug Stabilität die Windlast des Gebäudes zu halten. 

Die Kosten für das Material für dieses Teehaus belaufen sich auf ca. 3.000,- DM. 
Wobei alle Holzteile aus Kesseldruck- Imprägniertem Holz bestehen. 

 

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Erhard.Welker@onlykoi.de

Ursula@onlykoi.de

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Stand: 30.04.00
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