Klicken Sie auf das Bild um näheres über den Aufbau  zu erfahren. 

 

         



Die Absetz- und Kontrollkammer

Am Einlauf ist diese Kammer nicht unbedingt notwendig, erleichtert jedoch die Wartung. Der ankommende grobe Schmutz kann hier 2x jährlich mit einer Schmutzwasserpumpe entfernt werden. Wer die Möglichkeiten hat, installiert einen Bodenablauf. Die Absetzkammer kann je nach Größe gemauert werden oder es wird eine fertige Kunststoffwanne eingebaut. Bei mir wurde lediglich ein Kunststoffrohr mit 30 cm Durchmesser eingebaut. 


Die Rinne

Etwas was ich in Japan zum ersten Mal gesehen habe. Simpel und einleuchtend, in der Wirkung nicht zu unerschätzen. 
Die Idee, den Zulauf oder Ablauf des Biofilters durch eine möglichst lange Rinne leiten. Die Rinne setzt sehr schnell reinigende Gewächse an die kleinste Partikel festhalten und klären. Die Idee ist nur, die Filterstrecke zu verlängern und das Geheimnis ist der langsame Wasserdurchlauf !  Auch nachträglich wäre dies sehr einfach mit Folie, mit fertigen Entwässerungskästen oder Regenrinnen (Baustoffhandel)  realisierbar. Die sicherlich schönere Lösung wäre ein möglichst langer Bachlauf zum Teich. Der darüberhinaus das Wasser noch reichlich mit Sauerstoff anreichert.
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Die Substratschicht

Das Klärbecken selbst kann mit wurzelfester Biofolie hergestellt werden. Es gelten die gleichen Bedingungen wie beim Bau eines Teiches. Die Wände sollten jedoch steiler sein und die Folie muss wirklich wurzelfest sein (Achten Sie auf Garantien des Herstellers). Beachten Sie, dass die eingesetzten Pflanzen, hier vor allem die schilfartigen,  enorme Wurzelkraft entwickeln und mit ihren spitzen Schösslingen der Folie erheblich zusetzen. Das Becken sollte ca. 60 cm tief sein. Es kommen 3 Ebenen je ca. 20cm Höhe Kies hinein. Wir beginnen im unteren Teil mit der gröbsten Körnung, dann mittlere und als Deckschicht feine Körnung. Verwenden Sie unbedingt gewaschenen Kies und wählen Sie die 3 gröbsten erhältlichen Körnungen, damit sich das Substrat nicht zu schnell zusetzt. Es dient lediglich zum Halt der Pflanzen. 
Alternativ hervorragend wäre Blähton (Hydrokultur-Substrat).
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geeignete Wasserpflanzen

geeignete Sumpfpflanzen



Bepflanzung
Sie sollten auf alle Fälle heimische Pflanzen wählen um die Klärstufe möglichst effizient zu machen. Heimische Pflanzen entwickeln sich schneller und bilden somit bereits im Frühjahr Wurzeln, die das Wasser relativ schnell wirkungsvoll klären. 
Schauen Sie sich in heimischen Gewässern um, damit Sie feststellen was am besten gedeiht!.
Achtung: Nichts aus Bächen oder Tümpeln nehmen. Sie zerstören dadurch wichtige Ökologie und viel schlimmer, Sie holen sich vielleicht manchen Schmarotzer ins Teichwasser !
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Be- und Entlüftung
Beim Prozess der biologischen Filterung entstehen zwangsläufig Gase die unbedingt an die Oberfläche müssen. Andernfalls besteht die Gefahr, daß vor allem in Ruhezonen das Wasser schnell anfängt umzukippen. Zwei über Kreuz eingelegte Drainagerohre (Baustoffhandel) ermöglichen einen Gasaustausch. Hier im Bild im oberen Drittel und am Boden angedeutet.
Siehe auch Schnittzeichnung bei Substratschicht. 
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Die Absetz- und Steuerkammer

Hierin befindet sich der Wasseraustritt zum Teich hin. Mit einem eingebauten Zugschieber kann hier der Wasserstand in der Bioklärstufe geregelt werden. Wenn die Anlage im Frühjahr anläuft wird der maximale Wasserstand gewählt. Sind die Pflanzen im Sommer und Herbst in voller Pracht und die Wurzeln bereits voll entwickelt,  wird der Wasserstand gesenkt. Dadurch treiben die Pflanzen neue Saugwurzeln und vergrößern damit ihren Wirkungsgrad.  Bei mir wurde wiederum ein 30 cm KG Rohr eingebracht, in das ein Zugschieber eingebaut wurde.
   
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